Warschau - Villnius 11.06.2018


Warschau - Villnius 11.06.2018
Transfer Warschau - Villnius 520 km

Und wieder mal ein Reisetag

Montag, 11.06.2018
Und wieder ist ein Reisetag.
Wir fahren von Warschau nach Vilnius in Litauen. Schon beim Aufstehen sehen wir die ersten Regentropfen am Fenster. Nach dem Frühstück holen wir unsere Motorräder aus der Tiefgarage. Gleich neben dem Hotel ist eine Tankstelle und wir machen erst mal die Fässer voll.  Frohen Mutes fahren wir mit ganz leichten Regentropfen als Kühlung los. Das geht auch die ersten 2 Stunden gut. Nach unserem Plan fahren wir rund die Halbe Strecke auf so was wie Bundesstraßen den Rest eher auf kleinen Nebenstraßen und durch ein Naturschutzgebiet. So um die Mittagszeit wird es dann Zeit die Lüftungslöcher am Helm und der Kleidung zu schließen und die Regenhose anzuziehen.
Da der Regen immer stärker wird und sich dazu noch ein kleiner Hunger einstellt halten wir an einer Angler Wirtschaft. Wir sitzen draußen und schaue dem Regen zu. Ein Vogelfotograf sitzt an unserem Tisch und er zeigt uns einige Bilder und wir unterhalten uns mit 2 Worten polnisch, 10 Worten deutsch und weiteren 10 Worten englisch. Auf jeden Fall hat das gereicht, dass wir Fleischküchle mit Pilzsoße, Kartoffeln und Rotkrautsalat bekommen. Dazu gibt es leider nur Cola und danach einen Tee. Man kann hier zwar einen Cappuccino bestellen, erhält aber eher einen dünnen Milchkaffee. Die Rechnung ist dann eine kleine Überraschung 42 Zloty, das sind nicht einmal 10 EUR, im Gegensatz zu Warschau richtig billig. Nach dem Mittagessen lassen wir noch das Regenzeug an, obwohl der Regen nachgelassen hat. Nach weiteren 30 Kilometern können wir uns der Regenkleidung wieder entledigen.
Durch das Naturschutzgebiet (Biebrzanski Park Narodowy) ist die Straße so 1 ½ Spuren breit und wir begegnen auf den 80 km keinen 10 Autos. Flache Landschaft Schilf, und sehr Vogelreich. Auch die kleinen mit den spitzen Schwänzen. Der größte Teil der Strecke ist ganz gut belegt, aber einige male sind wir auch froh an unseren Reiseenduros mit 30 cm Federweg.
Nach kurzer Zeit fahren wir an ein paar Seen vorbei, die uns noch zu einem kurzen Stopp einladen. Dort könnte man mal mit einem Hausboot rumtuckern. Ja wie so ein paar Sonnenstrahlen den Geist beflügeln. Dann wird die Luftfeuchtigkeit wieder höher, aber nicht so, dass die Regenhose drüber muss. Kurz vor der Grenze tanken nochmals und stellen fest, dass wir noch etwas an Zloty haben und nehmen uns noch einen 4 pack Zywiec (Bier) mit, Notration.
Die Grenze ist dann schnell erreicht und man merkt fast gar nicht, dass man in einem anderen Land ist. Auch die Geschwindigkeits Empfehlungen sind gleich wie in Polen. Wobei es doch einen Unterschied gibt. Die Blitzer sind aktiv. Sehen aus wie unsere grünen Starenkästen in gelb. Wahrscheinlich werden unsere alten nach LItauen verkauft. Immer der Hauptstraße nach kommen wir nach rund 130 km in die Hauptstadt Vilnius. Das suchen des Hotels ist mal wieder spannend. Ohne Navi wäre das nicht möglich. Die Wohngebiete sehen aus wie alte Platte im Osten. Das Hotel sieht dann aber schon besser aus und ist innen ganz nett. Leider hat das Hotel keinen eigenen Parkplatz, sodass wir unsere Moppeds über Nacht auf einen öffentlichen Parkplatz stellen. Leider eine suboptimale Lösung.
Zum Abendessen ziehen wir so kurz vor 22:00 los, was uns aber nicht so richtig auffällt, da es noch recht hell ist. Das kommt davon, wenn man weiter im Norden ist und dazu noch eine Stunde dazu erhält. Nach der Wegbeschreibung des Portiers laufen wir durch die richtige Altstadt, denn hier ist alles alt und abgenutzt. Zum Glück nicht überall, denn in der richtigen Altstadt sind die Straßen und Gebäude wirklich sehr schön gerichtet. Eigentlich sucher wir was Litauisches, finden aber fast nur Bars und Caffees. Dann halt in den London Pub und ein kleines Steak bestellt. Wirklich sehr lecker.
Den Rückweg, so um die Geisterstunde rum, variieren wir etwas und finden noch viel mehr sehr schön gerichtete Parks, und Straßenzüge. Also wir hier doch sehr viel aufgebaut.
Im Hotel gleich in die Koje, so ein Fahrtag ist auch bei weniger Kilometern recht anstrengend. Vor Allem Regenfahrten sind viel anstrengender, da man viel konzentrierter auf die Straße schauen muss.

Gefahrene Kilometer: 520

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